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Irgendwie hat der Tag heute etwas Surreales an sich gehabt. Wir sind aufgrund des warmen Wetters heute mal wieder nach Schwäbisch Hall gefahren. Vorher waren wir noch kurz beim Kaufland in Bad Rappenau tanken. Dort war es voll wie an jedem anderen Tag auch.

In Schwäbisch Hall angekommen, sah die Welt ganz anders aus. Die Stadt wirkte wie ausgestorben. Es waren wenige Menschen unterwegs und alle immer nur maximal zu zweit. Ganz selten sah man eine Familie mit Kindern. Die einzige größere Gruppe an Menschen waren scheinbar die letzten Marktleute, die noch miteinander auf dem Platz vor der Hauptkirche etwas tranken, während der Volkswagen daneben mit seinem laufenden Diesel die Umwelt verschmutzte. Aber aktuell gibt es eben auch noch unvernünftige Menschen, leider.

Diese Leere in einer Stadt wie Schwäbisch Hall war aber irgendwie schon komisch. Man hatte das Gefühl, in der Filmkulisse einer Zombie-Apokalypse unterwegs zu sein, nur dass die Menschen noch normal aussahen.
Auf der anderen Seite war es aber auch super erholsam, so ganz ohne Trubel diese schöne Stadt anzugucken, wobei wir schon viele male dort waren, aber sonst eben immer mit hunderten oder gar tausenden von Menschen.

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Heute haben wir unsere Fahrräder wieder herausgeholt und sind eine kleine Runde durch Sinsheim gefahren. Das Wetter war besser, als es die Fotos erahnen lassen.

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Heute haben wir einmal ausprobiert, wie gut man von Sinsheim nach Wissembourg in Frankreich kommt. Ab und an kaufen wir dort gerne ein, haben dieses bisher aber immer mit dem Auto erledigt.

Heute ging es also mit unserem Einkaufsroller auf dem Rücken (der lässt sich tatsächlich als Rucksack nutzen) zum Bus vor der Haustür. Nur wenige Minuten später waren wir auch schon am Bahnhof und mussten nur wenige Minuten auf unseren ersten Zug warten. Dieser brachte uns dann nach Heidelberg, genauer zur Haltestelle der Orthopädischen Klinik.
Kurze Zeit später und ohne Bahnsteigwechsel, ging es mit dem nächsten Zug dann Richtung Neustadt an der Weinstraße, wo der erste Bahnsteigwechsel ohne Rolltreppe und Fahrstuhl erfolgen musste. Die vielen Leute mit Fahrrad und Gepäck waren hier nicht wirklich zu beneiden. Von Neustadt fuhren wir dann direkt bis Wissembourg.

Alles in allem waren wir gute drei Stunden unterwegs, länger als mit dem Auto, aber viel entspannter. Wir hatten beide den Eindruck im Urlaub zu sein, vollkommen entschleunigt und ohne Stress unterwegs!

Wissembourg kannten wir ja schon von unseren vorherigen Besuchen. Ein hübsches Städtchen, mit einem leckeren asiatischen Restaurant Royal Wok.
Wir sind trotzdem einmal eine Runde durch die Stadt, danach Essen und erst zum Abschluss einkaufen. Mit gut 30kg Mehrgewicht ging es dann wieder auf den Rückweg nach Sinsheim.

Der Rückweg verlief im Prinzip ähnlich wie der Hinweg. Allerdings mussten wir diesmal in Neustadt keinen Bahnsteigwechsel vornehmen.

Eine kleine Trübung unserer guten Stimmung wurde durch die vielen besoffenen Fußballfans und die extrem vielen besoffenen Jugendlichen vom Fasching zwar erreicht, aber unterm Strich war auch der Rückweg in Ordnung.

In Sinsheim lernten wir dann, dass es am Wochenende mit den Bussen ab einer bestimmten Uhrzeit alles ein wenig anders läuft, so dass wir die letzten Kilometer mit einem Taxi zurückfuhren. Der sehr nette Taxifahrer klärte uns aber über das Öffi-System in Sinsheim auf und auch deswegen waren wir am Ende mit unserem Experiment zufrieden.

Wir können jedem nur empfehlen, ab und an das Auto einfach einmal stehen zu lassen. Es funktioniert tatsächlich! Vielleicht nicht immer, aber auch ein Auto kann einen ja mal stehen lassen!

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Um unsere nicht durchgeführte Probefahrt eines YouMo auf der VELOFrankfurt nachzuholen, hat es uns heute nach Weinstadt an der Rems verschlagen. Um die Cruiser ausgiebig zu testen und nebenbei einen Blick auf die schöne Gegend zu werfen, haben wir uns gleich zwei YouMo bei dem dort ansässigen Händler und Vermieter Remstalcruiser für einen ganzen Tag reservieren lassen. Mit dem Beseitzer waren wir schon während der VELO ins Gespräch gekommen und von ihm hatten wir auch den Tipp mit der schönen Gegend. Um es schon vorwegzunehmen: Das was wir gesehen haben, hat uns sehr gut gefallen. Wie uns gesagt wurde, soll es, wenn man auf die Weinberge fährt, mit dem Rad natürlich, auch einen tollen Ausblick geben, welchen wir heute aber nicht mehr geschafft haben.

Zurück zu unserer Probefahrt. Die Übergabe verlief sehr angenehm und freundlich. Bei Wasser und Käffchen wurde über alles mögliche gesprochen und anschließend gab es eine ausführliche Einweisung in die Cruiser und ein paar Tipps, wohin man alles fahren könnte. Wir entschieden uns nach Waiblingen zu fahren und haben es defintiv nicht bereut. Eine wirklich schöne Stadt mit tollen Fachwerkgebäuden. Die Fahrt dorthin war auch sehr angenehm, auch wenn man teilweise das Gefühl hatte, auf einer Fahrradautobahn unterwegs zu sein. Aber schön, wenn viele Menschen das Fahrrad nutzen. Übrigens haben wir kaum noch normale Räder gesehen. Die meisten waren elektrifiziert unterwegs, sprich sie fuhren Pedelecs aller möglichen Hersteller.

Mit einem YouMo fahren ist anders, als mit einem anderen Pedelec. Ein YouMo wird nicht umsonst als Cruiser bezeichnet. Man sitzt sehr bequem, kann beim Anhalten, ohne abzusteigen, die Füße gut auf den Boden stellen und genießt förmlich das Fahren ohne Streß. Es stellt sich erstaunlicherweise kein Drang zum Rasen ein, obwohl die Motoren es durchaus hergeben. Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, dass man auffällt und es dadurch auch zu netten Gesprächen kommt.
Wir haben heute zwei Motoren für uns getestet, einen Heckantrieb (Modell C) und einen Mittelmotor (Modell DT). Auf gerader Strecke ist der Heckmotor der Hammer. Wir sind mit ihm fast durchweg auf Stufe 1 und 2 gefahren. Dabei kommt man gut, zügig und entspannt voran. Auf noch höheren Stufen kommt beim Beschleunigen dann noch ein Lächeln im Gesicht dazu. Der Mittelmotor zeigt ein ähnliches Verhalten, beschleunigt in der Ebene aber nicht ganz so stark. Wir haben ihn fast durchweg in der Stufe Eco, also der untersten Stufe gefahren und es brachte dort schon Spaß. Die Reichweite beider Motoren, so wie wir sie gefahren haben, überraschte uns jedoch. Trotz höherer Gewichtsbelastung haben beide Räder am Ende unserer Tour kaum Akkuleistung verloren und ich vermute, dass wir ohne Probleme über 80km weit gekommen wären. Das ist mehr als anständig!
Am Berg, wir hatten uns hier eine durchaus stattliche Steigung herausgesucht, war der Heckmotor dann leider weniger überzeugend. Während der Mittelmotor uns tapfer die Steigung hoch half, gab der Heckmotor in seiner Leistung nach einiger Zeit dann doch nach. Das muss jetzt nichts negatives bedeuten, zumal solche Steigungen selbst bei uns im Kraichgau eher nicht die Regel sind. Aber wir wollten halt wissen, welcher Motor zu uns passt.

Die Rückgabe der Cruiser war genauso unproblematisch und freundlich, wie die Anmietung am Vormittag. Nach einem netten Abschlußgespräch fuhren wir im Anschluss wieder nach Hause.

Insgesamt ein wirklich schöner Tag! Wir können die Gegend, den Händler und die Cruiser durchweg empfehlen. Probiert sie einfach selber einmal aus!

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