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Jetzt hatten wir nicht nur einen tollen Flugtag genießen dürfen, sondern wurden von Robin Kemter auch noch persönlich zu einer Besichtigung des Flugplatzes vom Flugsportring Kraichgau e.V. eingeladen!

Als wir gegen 19 Uhr am Flugplatz ankamen, war Robin Kemter gerade mit einem Segelflugzeug gelandet, so dass wir dadurch auch gleich die Chance erhielten zu sehen, wie solch ein Flugzeug in den Hangar verbracht wird. So sahen wir, wie das Segelflugzeug erst einmal von Hand gereinigt und wie danach ein Staubschutz angebracht wurde, wie zum Schluss kleine Rollwagen (Kullerchen genannt) untergeschoben wurden, damit das Flugzeug danach seitwärts in den Hangar geschoben werden konnte, in dem, wie wir dann später sahen, einige Segelflugzeuge regelrecht verschachtelt auf ihre nächsten Flüge warteten.

Die Führung begann zunächst mit einem netten Gespräch zum Kennenlernen. In diesem Gespräch erfuhren wir unter anderem, dass der Segelflugsport vom finanziellen Aufwand her, alles andere als elitär ist, wie man es als Außenstehender vermuten könnte. Die Mitglieder der Vereine sorgen allerdings auch durch viel ehrenamtlichen Einsatz dafür, dass alles reibungslos funktioniert, von grundsätzlichen Tätigkeiten wie Rasenmähen, bis hin zur Wartung der Maschinen, wie zum Beispiel der Schleppwinde zum Hochziehen der Segelflugzeuge und sogar der internen Ausbildung neuer Segelflugpiloten.

Die Runde fing beim Trailer mit Robin Kemters privatem Flugzeug an. Schon erstaunlich, wie geschickt und effektiv alles auf so geringer Fläche und Höhe verstaut werden kann. Die Flügel und das Höhenruder werden dabei komplett abgenommen. Ein Flügel kann dabei so zwischen 50 bis 90 kg wiegen, abhängig von Material und Größe des Flügels. Auch wenn man ein höheres Gewicht vermutet hätte, so will auch so etwas erst einmal getragen werden. Umso erstaunlicher ist es, dass der Zusammenbau in recht kurzer Zeit erfolgen kann.
So nebenbei erfuhren wir hier schon einiges über die Fähigkeiten eines Segelflugzeugs, über dessen Stabilität und über ein paar Hilfsmittel, die dem Piloten bei der Orientierung im Kunstflug helfen. Vielleicht erwarten hier einige Hightech, aber es sind fast alles sehr einfache Dinge, wie ein Dreieck oder ein angeklebter Bindfaden. Besonders beeindruckend ist es, wenn man erfährt, welche enormen Kräfte solch ein Flugzeug, vor allem im Vergleich zu großen Passagiermaschinen oder Militärmaschinen aushält. Auch die Geschwindigkeiten, mit denen geflogen wird, können überraschen, da diese durchaus weit über die 200 km/h gehen können. Von unten sehen die Flieger doch immer so ruhig und gemächlich aus.

Über die Besichtigung des Fuhrparks mit dem toll aussehenden LKW mit der Schleppwinde, ging es dann zu den Motorseglern. Neben vielen Informationen zu den Sicherheitsvorkehrungen im Flugsport, die an der Schleppwinde anfangen und am Fluggerät selbst aufhören, erfuhren wir spannende Geschichten über den Beginn des Kunstflugsports. So wissen wir jetzt auch, wozu es die Trimmung am Höhenruder gibt.

Den Abschluss bildeten die Besichtigung der Doppelraab, einem richtig alten und vor allem noch originalen Segelflugzeug, welches im Verhältnis zu aktuellen Flugzeugen unglaublich große Tragflächen hat und ein Cockpit, welchem man das Alter zwar ansieht, das aber durch seine Optik trotzdem Charme versprüht.
Direkt danach ging es dann in den Hangar, in welchen zu Anfang das Segelflugzeug nach der Landung verbracht wurde. Hier hatten wir noch mal die Möglichkeit, ein Cockpit in aller Ruhe anzugucken und bekamen eine kurze Erklärung zu den Instrumenten. Robin Kemter meinte, auch wenn es nicht so aussehen würde, so ist es im Cockpit doch sehr bequem. Nebenbei gab es auch noch ein paar Informationen zur Aerodynamik und den Turbulenzen am Flügel und wieso kleine aufbrachte, gezackte Linien, hier einen großen Einfluss haben können.

Was auf jeden Fall noch erwähnt werden sollte: Wir waren erstaunt, als wir irgendwann auf die Uhr guckten, dass schon 22 Uhr durch war. Die Zeit verging enorm schnell und man hatte jederzeit das Gefühl, willkommen zu sein. Für uns war es auf jeden Fall ein spannender und toller Ausflug. Wann bekommt man schon einmal die Chance, von einem Profi in aller Ruhe eine solche Führung zu bekommen! Den nächsten Flugtag werden wir definitiv besuchen! Dabei sollte vielleicht auch gleich einmal erwähnt werden, dass die Planungen für den nächsten Flugtag schon bald wieder anfangen müssen. Der Aufwand, welchen der Verein betreibt, um seinen Gästen zwei Tage Spaß zu bieten, ist enorm und verdient auch einmal ein großen Lob!

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