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Heute waren wir das erste mal auf der Pi and More, genauer auf der Pi and More 101/2 in Stuttgart.

Wie wir als erstes erfahren haben, wurde 2012, an der Universität Trier, die Pi and More ins Leben gerufen. Seitdem findet diese jährlich statt, nicht immer in Trier, aber dort sehr häufig. Seit 2017 gibt es noch ein weiteres Treffen mit wechselndem Ort, die Pi and More 1/2. Wer es also nicht nach Stuttgart geschafft hat, die nächste Pi and More wird kommen!

Die ganze Veranstaltung wird von dem Computer, Menschen, Dinge e.V. getragen. Dadurch ist der Eintritt zur Pi and More auch kostenlos! Eine tolle Sache!

Um es gleich zu sagen: Wir hatten einen tollen Tag mit interessanten Vorträgen und tollen Menschen! Für uns ein Highlight war der Bau eines Feinstaubsensors. Dessen Daten sollen dann dem OK Lab Stuttart zugutekommen. Die Daten kann dann jeder unter http://deutschland.maps.luftdaten.info einsehen. Ein wirklich sinnvolles Projekt! Nebenbei wollen wir die Daten dann auch für unsere Automatisierung nutzen, um Taupunktberechnungen durchzuführen, die einem dann ein perfektes Lüften des Wohnraumes ermöglichen.

Was auch noch wirklich genial war, war die Führung durch das Computermuseum in der Universität! Herr Klemens Krause erzählte uns sehr lebendig und mit viel Herzblut tolle und faszinierende Geschichten zu den Rechnern und führte diese natürlich größtenteils auch vor. Da wir direkt vor der Mittagspause die Führung hatten, hatte er schon verlängert. Sehr wahrscheinlich hätte er aber noch einige Stunden weitermachen können, ohne das es langweilig geworden wäre! Das Museum ist definitiv einen Besuch wert!

Ein Vortrag zur Sprachsteuerung mit dem Raspberry Pi fiel leider aus, was für uns auf jeden Fall schade war. Wir haben uns dann kurzfristig in den Vortrag Luftdaten selber messen mit hineingesetzt, was ja auch gut zu unserem Feinstaubsensor passte und wurden dort dann auch gut informiert.

Ein Projekt hatten wir bisher gar nicht auf dem Radar, das HASS-Projekt. Der Name mag abschreckend klingen, aber hier geht es um Hausautomatisierung. Das Name leitet sich von Home-Assistant ab und das a am Ende ist kein Schreibfehler!
Wir betreiben ja seit langer Zeit schon mit einem anderen Projekt Hausautomatisierung, aber HASS fasziniert hier in zweierlei Hinsicht. Zum einen scheint die Verzahnung der verschiedenen Aktoren und Sensoren einfacher zu sein und man kann hier Python einsetzen! Wir gucken uns das jetzt erst einmal in Ruhe an und sehen dann, wie es sich bei uns entwickeln wird. Die bisherige Anlage läuft ja, insofern besteht kein Zeitdruck!

... oder wir hatten schon länger vor uns Gunther von Hagens Körperwelten einmal selbst anzuschauen.
Heute haben wir den Plan in die Tat umgesetzt. Wir waren in Köperwelten "Anatomie des Glücks" und fanden die Ausstellung sehr faszinierend.
Die Aufnahme von Fotos ist für die private Nutzung erlaubt, aber nicht um sie irgendwo hochzuladen, daher gibt es zu diesem Bericht auf unserer Homepage diesmal keine Bilder zu sehen. Sehr interessant fanden sowohl Martin als auch ich die Gefäßgestalten, heißt die Plastinate der Gefäßbahnen, diese Geästel sehen wirklich faszinierend aus.
Was wir etwas irritierend empfanden war, dass der Hauptteil der Ausstellung auf dem würdevollen Umgang mit den menschlichen Exponaten bestand. Der letzte Teil des Rundgangs war ein Film über die Technik der Platination, bei diesem Film kam uns irgendwie der würdevolle Umgang etwas zu kurz. Die menschlichen Exponate wurden per Sprache zu stark versachlicht.



Heute war unser Hauptziel für die Gäste Bad Rappenau. Wenn man schon Gäste aus dem Norden im Hause hat, die noch nie bei einem Faschingsumzug gewesen sind, ist so etwas schon Pflicht.

Bad Rappenau war in dieser Beziehung perfekt. Gute Parkmöglichkeiten, tolle Plätze an der Straße und ein schöner, bunter und langer Umzug mit vielen hervorragenden Kostümen und Guggebands.

Besonders gefallen hat uns übrigens die Underground-Gugge (Vorsicht, Link geht zu Facebook!). Die haben eine klasse Show geliefert und brachten richtig viel Stimmung in den Umzug!

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34C3 steht für den 34. Chaos Communication Congress und das ist ein Kongress der Superlative.
Der Kongress hat vom 27. bis 30. Dezember 2017 in der Messe Leipzig stattgefunden und ist damit zu den Vorjahren wieder weitergewachsen. In der Wikipedia - Chaos Communication Congress sind die diversen Veranstaltungsorte und die Besucherzahlen dieses internationalen Hackertreffen über die Jahre zu sehen.

Auch bei diesem Kongress gab es wieder vier Vortragssäle in denen gleichzeitig Vorträge gehalten wurden. Die allermeisten Vorträge sind auch tatsächlich live gestreamt worden und sie standen bereits wenige Stunden nach der Aufzeichnung zum Download bereit.
Beim Spiegel gab es sogar zwei Artikel mit Vortragsempfehlungen, zum Einen Spiegel - Fünf Vorträge, die man gesehen haben sollte und zum Anderen Spiegel - In zehn Hackervorträgen um die Welt.

Wer sich die Videos ansehen möchte, kann dies zwar auch auf Youtube machen, jedoch ist die bessere Alternative direkt die Seite vom CCC. Hier gibt es schon jetzt nicht nur die Videoaufzeichnungen in diversen Formaten und Auflösungen, sondern auch die reine Audio-Datei des Vortrags und sofern verfügbar auch nur die Vortragsfolien mit dem Ton der Vortragenden hinterlegt.

Für mich ist der Kongress immer aufs neue Faszinierend und ein echt tolles Erlebnis. Den Begriff Utopia hab ich in einer der Aufzeichnungen, die auf media.ccc.de zu finden sind, gehört und ich finde, der passt wie die Faust aufs Auge. So viel Toleranz, Akzeptanz, Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme, wie man beim Kongress erlebt, ist schon eine andere Welt. Bereits beim Kongress im CCH in Hamburg waren diverse fahrbare Untersätze vorhanden, aber in Leipzig wurde das noch massiv getoppt, von Inliner, Skateboard und Scooter oder Tretroller bis hin zu elektrisch motorisierten Fahrzeugen egal ob Hoverboard, Segway, e-Bike, e-Skateboard, fahrende Mate-Kiste und Sessel war irgendwie alles dabei und ich habe von keinem Unfall gehört. Auch finde ich es immer wieder wirklich erstaunlich, wieviele Kinder bei der Veranstaltung sind. Ich finde das zeigt auch, dass mit dem 34C3 - Junghackertag und mit den Aktionen von Chaos macht Schule wirklich an unsere Zukunft gedacht wird.

Beim Kongress werden die allermeisten Aufgaben von den Engeln bewerkstelligt und irgendwann kam zum Motto tuwat eben auch die Engel-Antwort, "ich tu wat" oder "ich tat wat". Mittlerweile gesellte ich mich bereits zum dritten Mal zu den Kongressengeln und es macht wirklich Spaß zu engeln! Wer tiefer ins Kongressgeschehen einsteigen möchte, mehr Leute beim Kongress kennenlernen möchte, wer einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, dem kann ich empfehlen, sich dazu entschließen selbst einmal zu engeln. Bei den größeren CCC-Events findet eine weitgehede Selbstorganisation der Engel übers Engelsystem statt. Beim Engelsystem werden die Schichten, wo freiwillige Helfer benötigt werden online verwaltet und jeder der helfen möchte registriert sich online als freiwilliger Helfer und trägt sich dann selbständig in freien Schichten ein. Abhängig von den Qualifikationen, die ein Engel mitbringt oder auf dem Kongress in den Einführungsveranstaltungen erwirbt, kann der Engel entsprechend für die unterschiedlichen Engelaufgaben freigeschaltet werden und diese Schichten dann auch buchen. Ich sehe dies als tolle Chance mich auch in anderen Bereichen als meinem normalen Arbeitsumfeld technisch weiterzubilden und hab mich daher im Bereich Videotechnik engagiert. Es macht Spaß, stellt einen gewissen Anspruch an mich und am Ende weiß ich, dass ich einen kleinen Beitrag zum Kongresses beigetragen habe.

Als regelmäßiger Kongressbesucher und Engel kennt man irgendwann auch die Kongress-Zeitangaben, die in der Vorbereitungszeit mit minus beginnen, der letzte Tag vorm Kongress ist dann Tag 0 und dann kommen die 4 Kongresstage so wie sie auch im 34C3 - Fahrplan zu finden sind.

Auf dem Kongress ist das Fotografieren von Personen nicht gern gesehen und es ist auch die übliche Vorgehensweise die Personen, die man fotografieren will vorher entsprechend zu fragen. Im allgemeinen habe ich daher nur Fotos auf denen keine Personen eindeutig erkennbar sind. Beeindruckend fand ich die Schlange am Einlass abends an Tag 0. Das ist die Ausnahme, die ich beim Fotografieren gemacht habe, denn die Schlange war wirklich lang und teilweise war von 2 Stunden Wartezeit zu hören.
Für ein paar weitere Eindrücke verweise ich daher auf die Spiegel-Fotostrecke.

 

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  • 20171226_171623_Kickboard_Bike_Parking
  • 20171226_183056_MiniEQuad
  • 20171226_183103_MiniEQuad
  • 20171226_183251_Halle2
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