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34C3 steht für den 34. Chaos Communication Congress und das ist ein Kongress der Superlative.
Der Kongress hat vom 27. bis 30. Dezember 2017 in der Messe Leipzig stattgefunden und ist damit zu den Vorjahren wieder weitergewachsen. In der Wikipedia - Chaos Communication Congress sind die diversen Veranstaltungsorte und die Besucherzahlen dieses internationalen Hackertreffen über die Jahre zu sehen.

Auch bei diesem Kongress gab es wieder vier Vortragssäle in denen gleichzeitig Vorträge gehalten wurden. Die allermeisten Vorträge sind auch tatsächlich live gestreamt worden und sie standen bereits wenige Stunden nach der Aufzeichnung zum Download bereit.
Beim Spiegel gab es sogar zwei Artikel mit Vortragsempfehlungen, zum Einen Spiegel - Fünf Vorträge, die man gesehen haben sollte und zum Anderen Spiegel - In zehn Hackervorträgen um die Welt.

Wer sich die Videos ansehen möchte, kann dies zwar auch auf Youtube machen, jedoch ist die bessere Alternative direkt die Seite vom CCC. Hier gibt es schon jetzt nicht nur die Videoaufzeichnungen in diversen Formaten und Auflösungen, sondern auch die reine Audio-Datei des Vortrags und sofern verfügbar auch nur die Vortragsfolien mit dem Ton der Vortragenden hinterlegt.

Für mich ist der Kongress immer aufs neue Faszinierend und ein echt tolles Erlebnis. Den Begriff Utopia hab ich in einer der Aufzeichnungen, die auf media.ccc.de zu finden sind, gehört und ich finde, der passt wie die Faust aufs Auge. So viel Toleranz, Akzeptanz, Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme, wie man beim Kongress erlebt, ist schon eine andere Welt. Bereits beim Kongress im CCH in Hamburg waren diverse fahrbare Untersätze vorhanden, aber in Leipzig wurde das noch massiv getoppt, von Inliner, Skateboard und Scooter oder Tretroller bis hin zu elektrisch motorisierten Fahrzeugen egal ob Hoverboard, Segway, e-Bike, e-Skateboard, fahrende Mate-Kiste und Sessel war irgendwie alles dabei und ich habe von keinem Unfall gehört. Auch finde ich es immer wieder wirklich erstaunlich, wieviele Kinder bei der Veranstaltung sind. Ich finde das zeigt auch, dass mit dem 34C3 - Junghackertag und mit den Aktionen von Chaos macht Schule wirklich an unsere Zukunft gedacht wird.

Beim Kongress werden die allermeisten Aufgaben von den Engeln bewerkstelligt und irgendwann kam zum Motto tuwat eben auch die Engel-Antwort, "ich tu wat" oder "ich tat wat". Mittlerweile gesellte ich mich bereits zum dritten Mal zu den Kongressengeln und es macht wirklich Spaß zu engeln! Wer tiefer ins Kongressgeschehen einsteigen möchte, mehr Leute beim Kongress kennenlernen möchte, wer einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, dem kann ich empfehlen, sich dazu entschließen selbst einmal zu engeln. Bei den größeren CCC-Events findet eine weitgehede Selbstorganisation der Engel übers Engelsystem statt. Beim Engelsystem werden die Schichten, wo freiwillige Helfer benötigt werden online verwaltet und jeder der helfen möchte registriert sich online als freiwilliger Helfer und trägt sich dann selbständig in freien Schichten ein. Abhängig von den Qualifikationen, die ein Engel mitbringt oder auf dem Kongress in den Einführungsveranstaltungen erwirbt, kann der Engel entsprechend für die unterschiedlichen Engelaufgaben freigeschaltet werden und diese Schichten dann auch buchen. Ich sehe dies als tolle Chance mich auch in anderen Bereichen als meinem normalen Arbeitsumfeld technisch weiterzubilden und hab mich daher im Bereich Videotechnik engagiert. Es macht Spaß, stellt einen gewissen Anspruch an mich und am Ende weiß ich, dass ich einen kleinen Beitrag zum Kongresses beigetragen habe.

Als regelmäßiger Kongressbesucher und Engel kennt man irgendwann auch die Kongress-Zeitangaben, die in der Vorbereitungszeit mit minus beginnen, der letzte Tag vorm Kongress ist dann Tag 0 und dann kommen die 4 Kongresstage so wie sie auch im 34C3 - Fahrplan zu finden sind.

Auf dem Kongress ist das Fotografieren von Personen nicht gern gesehen und es ist auch die übliche Vorgehensweise die Personen, die man fotografieren will vorher entsprechend zu fragen. Im allgemeinen habe ich daher nur Fotos auf denen keine Personen eindeutig erkennbar sind. Beeindruckend fand ich die Schlange am Einlass abends an Tag 0. Das ist die Ausnahme, die ich beim Fotografieren gemacht habe, denn die Schlange war wirklich lang und teilweise war von 2 Stunden Wartezeit zu hören.
Für ein paar weitere Eindrücke verweise ich daher auf die Spiegel-Fotostrecke.

 

  • 20171226_133448_Kickboard_Bike_Parking
  • 20171226_133457_Kickboard_Bike_Parking
  • 20171226_134348_SaalClarke
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  • 20171226_171623_Kickboard_Bike_Parking
  • 20171226_183056_MiniEQuad
  • 20171226_183103_MiniEQuad
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